Spitzkoppe Fotos

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Spitzkoppe, The Arch Granitfelsen, Spitzkoppe Granitbogen, Spitzkoppe, Erongo Gebirge Spitzkoppe - Matterhorn von Namibia Spitzkoppe Restcamp
Große Granitblöcke im Erongo-Gebirge Spitzkoppe Spitzkoppe Klettern und Wandern, Spitzkoppe Spitzkoppe
Spitzkoppe Spitzkoppe Campingplatz bei der Spitzkoppe Rock Arch Spitzkoppe Aussicht auf Spitzkoppe und Pondoks
Sonnenaufgang an der Spitzkoppe Große Spitzkoppe (1728 Meter) Großer Bogenfelsen, Spitzkoppe Panorama der Spitzkoppe Morgenstimmung an der Spitzkoppe
Spitzkoppe Pondok Berge, Namibia Spitzkoppe Sonnenaufgang in den Bergen, Spitzkoppe Beeindruckende Felsformationen, Spitzkoppe
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Spitzkoppe


Die Spitzkoppe (auch Spitzkuppe) ist ein Inselberg 120 km östlich von Swakopmund in Namibia, der seine Umgebung 700 Meter überragt. Aufgrund ihrer markanten Form wird sie auch als das „Matterhorn Namibias“ bezeichnet und gehört zu den meist fotografierten Bergen des Landes.

Neben dem Hauptgipfel gibt es westlich einen Gipfel mit 1584 m (♁21° 49′ S, 15° 10′ O). Zu der Berggruppe gehören noch

die Kleine Spitzkoppe (1557 m, ♁21° 51′ S, 15° 3′ O)
und die Schwarze Spitzkoppe (1178 m, ♁21° 40′ S, 15° 8′ O)

Die Spitzkoppe entstand durch eine Intrusion, die allerdings nicht die Erdoberfläche erreichte. Im Laufe der Jahrmillionen verwitterte das umgebende Deckgestein und nur der witterungsbeständigere Granit der Intrusion blieb erhalten.

Wie am Brandberg und in Twyfelfontein gibt es auch hier jahrtausendealte Felsmalereien, die bekannteste Fundstelle ist das Buschmann-Paradies. Durch Vandalismus sind diese Malereien aber weitgehend zerstört. Daneben gibt es noch die Nashornwand, was zeigt, dass diese hier früher auch gelebt haben müssen.

1994 sollte das Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt werden, jedoch ist das bis heute nicht passiert. Seit 1993 pflegt das Projekt AgriFutura, das von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterstützt wird, das Gebiet und unterhält auch das Spitzkoppe Community Tourist Camp, das 22 Menschen Arbeit gibt.

Die Vegetation, vor allem Butterbaum, Balsambaum, Weißstamm, Stinkbusch, Wüstenkohlrabi und Euphorbia, ist hier reichhaltiger als in der Umgebung, da die Wolken hier öfters abregnen.

Die bizarren Felsformationen sind ein beliebtes und anspruchsvolles Ziel für Kletterer. Im Sommer ist das Klettern nahezu unmöglich, da sich die Felsen in der Sonne zu sehr erhitzen. Entgegen allem Anschein ist das Erklimmen des Gipfels schwierig (nach UIAA-Skala V+ auf der einfachsten Route), die Erstbesteigung fand erst 1946 statt. Seitdem wurde der Gipfel von rund 600 Seilschaften erreicht. Es gibt inzwischen rund 200, zum Teil sehr schwierige Kletterrouten im Gebiet. Durch einen Wildzaun, der von Dreharbeiten zu dem Spielfilm 10.000 B.C. übrig blieb, ist seit etwa 3 Jahren die Hälfte aller Kampierstellen abgesperrt, wie auch ein Großteil der Kletterrouten, darunter auch der Zugang zur beliebten Normalroute auf die Große Spitzkoppe. Die Besteigungszahlen gingen daher von etwa 80 auf nur ungefähr 10 pro Jahr zurück.

Zu den häufigsten Schmuckstein-Mineralen im Gebiet der Spitzkoppe zählen Topas, Rosenquarz und verschiedene Turmaline.
Wichtiger Hinweis:
Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel Spitzkoppe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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