Saatgänse Fotos

Anser fabalis


Saatgans im Landeanflug Landende Saatgans Saatgans kurz vor der Landung Saatgans Landung im Maisfeld Saatgänse
Saatgänse Saatgänse im Maisfeld Fressende Saatgans Saatgänse Saatgänse
Saatgänse Fliegende Saatgans Blässgänse, Saatgänse, Graugänse Saatgänse Blässgänse, Saatgänse, Graugänse im See
Saatgänse Bläss- & Saatgänse in der Luft Eine Gruppe fliegender Blässgänse & Saatgänse Bläßgänse & Saatgänse im Herbst Saatgänse
Saatgänse Saatgänse Saatgänse

Saatgänse Steckbrief


Die Saatgans (Anser fabalis) oder Rietgans ist eine zu den Feldgänsen (Anser) gehörige Echte Gans (Anserini). Sie sieht der Kurzschnabelgans (Anser brachyrhynchus) sehr ähnlich, diese wird heute aber als eigenständige Art betrachtet. In freier Wildbahn lassen sie sich an ihrem zweisilbigen Flugruf erkennen, einem laut trompeteten "kajak, kajak". Die Art wurde erstmals 1787 durch Dr. John Latham beschrieben. In Deutschland findet sie sich ab Ende September in großer Zahl als Wintergast ein.

Die Saatgans ist vor allem im Norden Mitteleuropas ein Durchzügler und Wintergast. Vereinzelte Brutansiedelungen, die möglicherweise von Gefangenschaftsflüchtlingen oder verletzten Wildvögeln ausgehen, gibt es seit 1993 in den Niederlanden.

Das Gefieder ist grundsätzlich graubraun, am Hals und dem eckigen Kopf dagegen dunkelbraun. Dies unterscheidet die Saatgans von der Blässgans (Anser albifrons) und der Graugans (Anser anser). Brust und Bauch sind hellbraun, zum Schwanz hin sogar weißlich gefärbt, die Flügel dagegen wieder dunkelbraun. Sowohl an den Flanken als auch an den Außenseiten der Flügel und an der Schwanzspitze finden sich im Gefieder feine weiße Linien.

Der mit gezähnten Seitenkanten versehene Schnabel ist am Ansatz und der Spitze schwarz, dazwischen befindet sich eine je nach Unterart verschieden breite orangefarbene Markierung. Von derselben Farbe sind auch die mit breiten Schwimmhäuten versehenen Füße. Augenfarbe ist Dunkelbraun.

Die Dunenküken sind olivbraun auf der Körperoberfläche. Die Körperseiten sind grüngelb, die Körperunterseite ist weißlich. Durch das Auge verläuft ein dunkler Streifen. Der Schnabel ist bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Jungvögel flügge werden, dunkelgrau und hat einen hellrosa bis cremefarbenen Nagel. Die Jungtiere haben dagegen ein unauffälliges olivbraunes Tarnkleid aus Dunenfedern mit schwarzen Streifen in der Kopfregion. Füße und Schnabel sind mausgrau.

Die durchschnittliche Größe der Vögel beträgt 65 bis 90 cm bei einer Flügelspannweite von 140 bis 170 cm; vom Aussehen dem Männchen gleichend ist das Weibchen meist etwas kleiner. Ausgewachsene Tiere wiegen etwa 3 bis über 4 kg. Von beringten Saatgänsen weiß man, dass sie in freier Wildbahn über zwanzig Jahre alt werden können.
Wichtiger Hinweis:
Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel Saatgans aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Internationale Namen für Saatgänse:
LAT: Anser fabalis   UK: Bean Goose   DE: Saatgans   CZ: Husa polní   SK: Hus slatinná   TR: Tarla kaz   SL: Njivska gos   SE: Sädgås   PT: Ganso-campestre Ganso-de-bico-curto   PL: G zboowa   NO: Fjellgås Kortnebbgås Sædgås   NL: Kleine Rietgans   LV: Želmenin žasis   LT: Sjas zoss   IT: Oca granaiola   HU: Rövidcsõr lúd Vetési   FR: Oie des moissons   FI: Lyhytnokkahanhi   ET: Lühinokk-hani Rabahani   ES: Ansar Piquicorto   DA: Kortnæbbet Gås   

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