Kohlmeise Fotos

Parus major

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Kohlmeise auf Ast Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise sitzt auf Lärchenzweig Kohlmeise (Parus major)
Kohlmeise bei der Landung Kohlmeise sitzt auf Ast Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise im Winter
Kohlmeise sitzt auf Distel Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise Vorderansicht Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major)
Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major) Kohlmeise (Parus major)
Kohlmeise Kohlmeise Kohlmeise im Garten Kohlmeise, Jungvogel Kohlmeise
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Kohlmeise Steckbrief


Die Kohlmeise (Parus major) ist eine Vogelart aus der Familie der Meisen (Paridae). Sie ist die größte und am weitesten verbreitete Meisenart in Europa. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich jedoch noch weiter bis in den nahen Osten und durch die Gemäßigte Zone Asiens bis in nach Fernost.

Der ursprüngliche Lebensraum der Kohlmeise sind Laub- und Mischwälder mit alten Bäumen; aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit kommt sie jedoch in fast allen Lebensräumen vor, in denen sie Höhlen zum Nisten findet. Sie zählt meist zu den häufigsten Vogelarten. Die Nahrung ist sehr vielfältig, jedoch werden meist hauptsächlich Insekten und deren Larven sowie pflanzliche Nahrung wie beispielsweise Samen oder Nußfrüchte gefressen. Nester werden in Baumhöhlen, Nistkästen oder anderen Hohlräumen gebaut und meist zwischen sechs und zwölf Eier hineingelegt. Die meisten Kohlmeisen bleiben im Winter in ihren Brutgebieten, wo sie teilweise in kleinen Trupps umherstreifen und sich auch mit anderen Meisen vergesellschaften. Vögel nördlicherer Regionen wandern zum Teil auch in südlicher Gegenden ab.

Ab dem zeitigen Frühjahr und teilweise auch schon im Winter ist der recht auffällige, metallisch-helle Gesang zu vernehmen, der ein zweisilbiges tsi-da … tsi-da … tsi-da oder beispielsweise als tsi-da-tsit … auch dreisilbig sein kann. Daneben verfügt die Kohlmeise über ein sehr breites Repertoire an Rufen wie beispielsweise ein hohes pink und ein warnendes dädädä.

Früher wurden über 30 Unterarten zur Kohlmeise gezählt. Aufgrund genetischer Untersuchungen wurden die ost- und südasiatischen Populationen jedoch als eigene Arten (Parus minor und Parus cinereus) abgegliedert, die derzeit noch keine deutschen Namen haben. Der Kohlmeise werden danach nur noch 15 Unterarten zugerechnet.
Wichtiger Hinweis:
Dieser beschreibende Text basiert auf dem Artikel Kohlmeise aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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